Binäre Optionen

Binäre Optionen, auch als digitale Optionen bekannt, sind Finanzderivate, die von den herkömmlichen Optionen abgeleitet sind. Sie gehören zu den exotischen Optionen. Der Handel mit dieser Optionsart ist seit dem Jahr 2008 wurde von der US Securities an Exchange Commission als Möglichkeit für Investitionen zugelassen. Damit waren die Optionsgeschäfte auch für die zahlreichen privaten Investoren zugänglich. In gleicher Weise wie bei den herkömmlichen Optionsscheinen gibt es für die binären Optionen die Verkaufs- und Kaufoptionen als jeweils europäische oder als US amerikanische Variante.


Besonderheiten des Handels

Beim Handel mit von binären Optionen spekulieren die Trader nicht auf einen eigentlichen Wert. Hier wird ausschließlich auf den Verlauf der Kurse spekuliert. Die Basiswerte für binäre Optionen sind die gleichen wie bei einem klassischem Optionsschein. Zur Verfügung für das Trading stehen die üblichen Angebote, wie Aktien, Rohstoffe, Währungen und Börsenindizes innerhalb von der jeweils definierten Optionszeit. Es wird beim Handeln auf die richtige oder die falsche Tendenz beim Verlauf der Kurse gesetzt. Es gibt nur der Verlauf Eins oder Null. Daher auch die Bezeichnung binär. Damit stehen dem Trader auch nur zwei Möglichkeiten offen, nämlich Erfolg oder Verlust. Kommt es zu einem zuvor gesetzten Kursaufschwung oder einem Kursverfall, dann erhält der Käufer den Betrag, der jeweils festgelegt wurde. Trifft die spekulierte Tendenz bei der Entwicklung des Kurses nicht ein, so verfällt der Handel als wertlos.


Mehr Möglichkeiten für gewinnträchtige Deals

Ob beim Forex oder beim Handeln mit weiteren Objekten, für den Händler bieten binäre Optionen eigentlich einen größeren Freiraum, um mit Gewinnen abzuschließen. Anders, als beim üblichen Börsengeschäft kann schließlich hierbei auch auf die fallenden Kurse gesetzt werden. Fallen die Kurse entsprechend dann wirklich, gewinnen die Trader hier ebenso. Der Betrag, der am Ende des Handels, also nach Ablauf der Laufzeit, als Cash or Nothing-Option (alles oder nichts) ausgeschüttet wird, wir zuvor festgelegt. Hier liegt also ein festgelegter Betrag zugrunde. Zum Ende der Laufzeit, dem Verfallszeitpunkt, verfällt die Kaufoption, sofern der Kurs vom Basiswert unter der Grenze des Basispreises liegt. Liegt dagegen der Basiskurs darüber oder zieht mit dem Basispreis gleich, dann wird mit Gewinn abgeschlossen. Der Käufer erhält den Payoff (Auszahlungsbetrag). Umgekehrt zu dieser Kaufoption geht es bei der Verkaufsoption zu. Hier muss der Basiskurs unter oder zumindest gleichauf mit dem Basispreis liegen, damit der Käufer den Payoff erhält. Ist das nicht der Fall, verfällt die Option. Dem gegenüber gibt es die Asset or Nothing-Option. Hierbei wird die Höhe der Rendite nicht durch nicht vom jeweils eingesetzten Kapital bestimmt. Der Payoff wird vielmehr durch den jeweiligen Kurs vom Basiswert bestimmt. Beide Möglichkeiten unterscheiden sich durch den Einfluss auf die Gewinnausschüttung. Ist bei einer Cash or Nothing-Option die Ausschüttung des Gewinns abhängig vom investierten Kapital, so wir bei der Asset or Nothing-Option der Kurs vom Basiswert bestimmend. Der erste Handel wird somit auch als binäre Optionen mit einer Fest-Rendite benannt. Die besonderen Vorteile für die binären Optionen liegen also besonders bei den zu Beginn festgelegten Gewinnmöglichkeiten, beziehungsweise den kalkulierbaren Verlusten und den aussichtsreichen Renditen. Es gibt zahlreiche erfolgreiche und sichere Broker, die das Trading mit binären Optionen anbieten. Der gewählte Broker ist ein wichtiges Glied zwischen Trader und Trading.